Und noch mehr Bücher.

Aber heute schreibe ich nicht über die weltbewegenden, großartigen und erschütternden. Nee, heute rechne ich mit den Büchern ab die ich so furchtbar fand, dass ich die Zeit, die ich verwendet habe um sie zu lesen betrauer. Ich weiß selbst wie viel Arbeit in einem Buch steckt und würde deswegen NIEMALS etwas gegen die Mühe und gegen das Blut sagen welches Büchern inne wohnt. Autoren stecken da sehr viel Liebe rein und das honoriere ich total. Manchmal scheitert es leider an einer schlechten Übersetzung, oder dass mich die Geschichte ganz einfach nicht mitreißt.

Fangen wir mit einer Buchreihe an die so gehyped ist, dass man sie einfach kaufen musste. Die „After“ Reihe. Geschrieben von Anna Todd, deren Twittereinträge ich herzallerliebst finde. Leider finde ich diese Reihe so langatmig, langweilig und wenig erotisch wie den morgendlichen Schnapsgeruch in der Bahn. Das erste Buch war okay, ich fand es spannend. Auch wenn es die volle Ladung Klischees enthielt. Badboy und gutes Mädchen, sie zu schüchtern und unerfahren und er zu cool für die Welt. Sorry, aber der Markt ist damit furchtbar übersättigt. Natürlich läuft es auf Sex hinaus, natürlich hat er seine dunklen Geheimnisse. Die folgenden Bänder haben mich einfach nur noch gelangweilt. Es geht auf zig Seiten hin und her und alles, wirklich ALLES wiederholt sich. Nur das große Finale, welches lange auf sich hat warten lassen, kam dann überraschend und das fand ich schön. Aber ein oder zwei Bücher hätten gereicht, ehrlich. Wer auf tragische, klischeehafte Geschichten steht. Immer nur ran da.

Nur ein Treppchen darunter folgt „Shades of Grey“, ich meine KOMM SCHON!? Geschrieben wurde das ganze von E.L James. Und damit hat sie eine Woge der Empörung und Begeisterung entflammt. Die ganzen Hausmütter, die sexuell wohl ziemlich frustriert waren, schrieben Kommentare wie „Mein Mann und ich testen endlich neue Dinge!“ Serious? Nee, das will ich auch einfach nicht wissen. Viele sehen dieses Buch als harte SM Lektüre an, bin vor lachen beinahe nicht mehr in den Schlaf gekommen. Da haben einige aber noch ganz schön Aufholbedarf. Die weibliche Protagonistin geht mir von Minute eins ziemlich auf die Nerven, ihrer ‚inneren Göttin‘ möchte ich gerne zeigen wo der nächste Ausgang ist und den lieben Christian, hier der reiche, distanzierte Typ, gleich hinter her schicken. Viel Gerede, seichte Texte und noch seichtere Sexabschnitte. Habe leider die schlechte Angewohnheit Reihen komplett lesen zu müssen. Verdammt.

Achja, damit man nicht denkt ich lese nur Lektüre die auf sexuellem Inhalt basiert. Hier mal was anderes:

Hier steht auf Platz 1 der Verlierer die Reihe von Kiera Cass. Eine Geschichte die eigentlich ganz nach meinem Geschmack sein müsste. Viele hübsche Damen, ein attraktiver Typ der die freie Auswahl hat. Es geht um Ballkleider, Prinzen, Prinzessinnen und die große Liebe. Klingt in der Theorie super, wurde in der Praxis leider nur mittel umgesetzt. Teil eins der Trilogie fand ich spitze. Die Geschichte hat mir viel Spaß gemacht und man leidet mit der, manchmal etwas naiven, Protagonistin mit. Vor allem der Schreibstil trieb mich an alles zu lesen. Doch ab Band zwei geht alles irgendwie bergab. Dieser kam mir vor wie ein Lückenfüller um alles noch ein wenig hinauszuzögern. Das große Finale im dritten war dann urplötzlich da und mit 30 Seiten abgeschmettert. Nee, das ist doch blöd. So macht lesen keinen Spaß und man ist nur noch frustiert weil es nicht vorran geht. Schade. Wirklich schade.

Es gibt noch so einige Bücher mehr die ich eher mittel fand. Aber mir fehlt die Zeit um noch abzuschweifen weil ich nämlich endlich duschen gehen sollte um zur Nachtschicht zu fahren. Was mich am meisten an Büchern stört die ich eher blöd finde sind die oberflächlichen Charaktere, seichte Schreibweisen und vorhersehbare Dinge. Mich langweilt der immer gleiche Input, verkleidet mit neuem Titel. Und ich hasse den Namen Johannes. Wenn dieser Name in einem Buch vorkommt ist er für mich raus. Ich hege eine unnatürlich Abneigung dagegen. Tschuldigung.

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Bücher, Bücher, Bücher.

Oh man möchte es kaum glauben, das heutige Thema dreht sich um BÜCHER!
Und zwar genau um die, die mich gefesselt haben, nicht nur im Jahr 2015, sondern im Allgemeinen.

An erster Stelle natürlich ganz klar „Harry Potter“, ja voll die Neuigkeit. Das goldene Trio begleitet mich IMMER. Und wenn ich immer sage dann meine ich das auch so. Vor allem jetzt zur Winterzeit schmökere ich besonders gerne in den Teilen und genieße die tolle Stimmung. Mehr muss ich das alles nicht vertiefen. Sie sind toll, ich liebe sie, Ende. 🙂

Dieses Jahr habe ich sehr viel durcheinander gelesen. Von Fantasy bis Krimi über historische Romane war wohl alles dabei. Einige wahnsinnig gut, andere wahnsinnig enttäuschend.

Ganz oben mitmischen durfte die „Lux“ Reihe von Jennifer L. Armentrout. Mal am Rande erwähnt, eine ganz großartige Autorin!
Die Lux Reihe besteht aus 5 Teilen. Angefangen mit ‚Obsidian‘.
In dieser romantischen Fantasy-Reihe geht es um Daemon und Katy. Ich möchte an dieser Stelle natürlich nicht spoilern, aber Daemon ist außergewöhnlich und Katy ist vor allem von seiner Arroganz und Kälte angekotzt. Aber leider kann er ihr als Nachbarin nicht aus den Weg gehen, schon gar nicht wenn sich seine kleine Schwester, Katy als neue beste Freundin auserkoren hat. Es kristalliert sich jedoch nach und nach heraus dass Katys Nachbarn nicht ganz normal sind und Katy wird dahinter kommen. Ob Daemon will oder nicht. Ich empfehle dieses Buch jedem der auch ein bisschen Fantasy, viel Humor und eine spannende Liebesgeschichte mag. Ich Hab die Teile im englischen Original gelesen, aber auch auf deutsch. Es ist recht gut übersetzt und ich liebe die Protagonisten. Sogar Katy, obwohl ich mit weiblichen Hauptrollen immer so meine Schwierigkeiten hab. Aber Katy ist keine Memme und nicht auf den Kopf gefallen. Mag ich!

Dicht gefolgt von dem Buch „Morgen kommt ein neuer Himmel“ von Lori Nelson Spielman. Es ist mein erstes Buch dieser Autorin gewesen und ich habe mich schwer in den Schreibstil verliebt.
Als Brett 14 Jahre alt war, hatte sie noch große Pläne für ihr Leben, festgehalten auf einer Liste mit Lebenszielen. Heute, mit 34 Jahren, ist die Liste vergessen und Brett mit dem zufrieden, was sie hat: einen Freund, einen Job, eine schicke Wohnung. Doch als ihre Mutter Elizabeth stirbt, taucht die Liste wieder auf: Aus dem Mülleimer gefischt, hat ihre Mutter die Liste aufgehoben, und deren Erfüllung zur Bedingung gemacht, damit Brett ihr Erbe erhält – und zwar innerhalb von 12 Monaten. Eine spannende Reise beginnt für unsere Protagonistin. Mit vielen Tränen, vielen Lachern und der Suche nach dem eigenen ‚Ich‘. Tolles Buch, sehr ergreifend wenn man sich auf die Geschichte einlässt. Lest es!

Mein All-Time Favourit stammt von Patrick Rothfuss und kommt einher mit folgenen Titeln:

Der Name des Windes – Die Königsmörder-Chronik Erster Tag
Die Furcht des Weisen 1 – Die Königsmörder-Chronik Zweiter Tag
Die Furcht des Weisen 2 – Die Königsmörder-Chronik Zweiter Tag

Diese Teile gehören zusammen, also nicht verwirren lassen. Diese Reihe ist noch nicht abgeschlossen und darüber bin ich sehr wütend. Herr Rothfuss kommt leider nicht in die Gänge und ich warte schon seit 2012 auf den dritten. Aber ich lese diese Geschichte immer mal wieder zwischendurch. Der Anfang zieht sich ein klein wenig dahin, aber danach ist man wahrscheinlich verzaubert von der Welt in der unser Hauptprotagonist ‚Kvothe‘ lebt. Diese Reihe eignet sich vor allem für Hardcore Fantasy Fans die sich einen Narren an Herr der Ringe und Harry Potter gefressen haben. Im Mittelpunkt dieses Leseabenteuers steht ein großer Magier und leidenschaftlicher Wissenschaftler, ein Musiker, dessen Lieder die Sänger zum weinen bringen … und ein schüchterner Liebhaber. Es ist das perfekte Buch um Tee zu trinken, Kuchen zu essen und mit Kuschelsocken einzutauchen! Ein absolutes Muss für mich. Lasst euch nicht von der Seitenzahl abschrecken.

Kommen wir zu der „Göttlich“ Trilogie von Josephine Angelini. Schöne Reihe die sich wirkich schnell weg lesen lässt. Ich tue mich leider etwas schwer mit unserer lieben Helen die als Protagonistin dient. Mir ist sie manchmal zu anstrengend. Aber das tut der Reihe keinen Abbruch und ist auch nur meine Meinung. „Die 16-jährige Helen lebt bei ihrem Vater auf Nantucket – und langweilt sich. Helen und ihre beste Freundin Claire hoffen, dass nach den Ferien endlich etwas Aufregendes passiert. Der Wunsch geht in Erfüllung, als die Familie Delos auf die Insel zieht. Alle sind hin und weg von den äußerst attraktiven Neuankömmlingen. Nur Helen spürt von Anfang an großes Misstrauen. Gleichzeitig plagen sie plötzlich düstere Albträume, in denen drei unheimliche Frauen Rache nehmen wollen. Es scheint auch eine Verbindung zwischen Helen und Lucas Delos zu geben. Was dahintersteckt, erfährt sie erst nach und nach: Lucas und Helen sind Halbgötter und dazu verdammt, einen erbitterten Kampf auszulösen – indem sie sich ineinander verlieben.“ So der Klappentext. Und mehr muss man dazu auch nicht sagen. Eine Liebe die ist aber nicht sein darf und ein charmanter Typ in den man sich gerne mal selbst verliebt beim lesen. Für Fans von alten Mythengeschichten! 🙂

Ich möchte nun vorerst eine letzte tolle Reihe mit in diese Auswahl nehmen. Und zwar die „Liebe“ Trologie von Rebecca Donovan. Ich möchte dazu nicht viel sagen, denn sie hat mich persönlich sehr mitgenommen, weinen lassen und wütend gemacht. Nah an der Realität, eine lieb gewonnende Geschichte die ich nun schon 3 mal gelesen habe.
„Liebe ist langmütig. Liebe ist geduldig. Aber Liebe ist nicht blind und sie sieht nicht ewig zu, wie Emma leidet. Genau das aber macht Evan so gefährlich – wenn er die Striemen auf ihrem Rücken entdeckt und die Brandwunden auf ihren Armen … wenn er herausfindet, dass ihre Stiefmutter sie brutal misshandelt, wird er sie befreien wollen aus dieser Hölle auf Erden. Und weil Emma das spürt, stößt sie Evan mit Nachdruck von sich. Den Menschen, dessen Liebe sie heilen könnte. Den Menschen, den sie am meisten begehrt. Weil diese Liebe sie das Leben kosten kann …“
So der Klappentext. Und genauso entsteht eine furchtbar mitreißende Geschichte.

Puh. So viel hab ich schon lange nicht mehr an einem Stück geschrieben. Aber heute hatte ich da Lust drauf. Es gibt übrigens ein paar Bücher die ich ganz furchbar fand, dazu kommt nochmal ein gesonderter Post. Der wahrschinlich Spuren von Sarkasmus entahlten wird.

Und wenn du jetzt bist hier hin gelesen hast, dann bist du ziemlich großartig. Danke!

Um was gehts eigentlich?

Hallo ihr Nasen.
Da mich das Thema momentan sehr beschäftigt, möchte ich euch ein wenig teilhaben lassen. Es geht um mein Buch, um den Inhalt und wie es dazu kam.

Ich schreibe, wie lange ich das schon tue weiß ich gar nicht so genau, auf jeden Fall lange. Als ich lesen gelernt hatte begann auch gleichzeitig meine Liebe zu Büchern. Irgendwann dann kamen die ersten Kurzgeschichten, über Teddybären die gegen Träume kämpften, Eichhörnchen die sich um eine Nuss stritten (Ja, das hab ich wirklich geschrieben!) und über eine Maus namens Leonard die ihre Brille verlor. Es war nicht weltbewegend und doch hab ich es sehr geliebt.
In der 9.ten Klasse sagte meine Deutschlehrerin zu mir ich sei unfähig Geschichten auf Papier zu bringen. Danach hörte ich auf. Weil ich wütend war und Angst hatte zu versagen. Zu schreiben, Geschichten zu schreiben die einen Leser fesseln, das war für mich immer schon das Nonplusultra. Da ich mich einfach selbst wahnsinnig gerne in eben diese verliere!

Vor ein paar Monaten hatte ich einen sehr diffusen Traum. Alles war sehr durcheinander und doch klar. Ich sah meine Protagonisten, Emma und Aiden. Die beiden hatten im Traum Gesichter und Namen und ihre Geschichte. Die es, meiner Meinung nach, wert war zu erzählen. Ein paar Tage später fing ich an und hörte nicht auf. Ich glaube einige wissen wie es sich anfühlt wenn man das Wort „Ende“ auf die letzte Seite schreibt. Es ist großartig, berauschend und beängstigend. Für mich war es ein riesiger Befreiungsschlag. Es war nicht perfekt, bei weitem nicht. Doch ich hatte den Willen es für mich perfekt zu machen. Ich habe sehr lange geweint vor Erleichterung auf die Reaktionen einiger sehr lieber Menschen, die nur Ausschnitte gelesen hatten. Somit wusste ich nämlich dass ich es doch kann, es möchte.

Aiden und Emma sind zwei unglaublich starke Charakter. Wenn ich ehrlich bin spiegelt Emma sehr viel Persönlichkeit von mir wieder, nicht unbedingt in ihrer Stärke, aber in ihren Erfahrungen, ihren anderen Eigenschaften und vor allem erkenne ich mich in ihrem Zynismus wieder. Ich hab es sehr geliebt sie zu schreiben, ihr Leben einzuhauchen und ihr das Leben zu geben welches sie im Endeffekt verdient hatte. Aiden verkörpert für mich vor allem eins; Wille und Intelligenz. Er steht für viele wichtige Werte die man im Leben haben sollte, er ist so herrlich unperfekt. Ich liebe ihn abgöttisch! 🙂
Die ganze Geschichte beginnt mit dem Prolog, welchen ich hier einfügen werde, ich hoffe niemand betreibt damit Schabernack.

„Vorwort:
Ich dachte eigentlich ich hätte schon jeden Schmerz erlebt den es so gibt auf dieser Welt. Bei einem Handballspiel in der Schule hatte ich mir mal das Bein gebrochen. Leider so unsauber dass sie es mir im Krankenhaus direkt nochmal brechen mussten. In einer kalten Winternacht kamen meine Freunde und ich auf die dumme Idee am kleinen Fischersee die Schlittschuhe anzuziehen und aufs gefrorene Wasser zu steigen. Ich bin eingebrochen und fast ertrunken. Vom Erfrieren mal abzusehen. Mein kleiner Bruder kniff und kratzte mich ständig, er war ein Raufbold und wir beide hatten schon üble Beulen davon getragen. Unsere Mutter hatte sich vor einigen Jahren in den Tod gestürzt und hinterließ eine Familie bestehend aus zwei Kindern und einem Mann. Der sich seitdem nur noch um seinen anhaltenden Rausch kümmerte.
Ich war ein Unglücksrabe, ein „Hans guck in die Luft“, wie mein Vater jetzt wohl sagen würde. Beim duschen entdeckte ich jedes Mal neue blaue Flecken, und ich wusste schon gar nicht mehr woher ich diese hatte. Ich wusste was Schmerzen waren, physisch und psychisch. Doch auf diesen Schmerz konnte mich im Leben keiner vorbereiten, kein gebrochener Knochen, keine Beule an meinem Kopf und keine blutige Nase waren so stark wie dieser, den ich erleben musste. Als er sich von mir wegdrehte, ich nur noch seine schwarzen, langen Haare sah und seinen steifen Gang, da wusste ich es. Aiden hatte mich verlassen. Und zwar endgültig. Es hatte nicht nach Streit oder nach einem „vielleicht“ geklungen. Seine Stimme war leise, ernst und verbittert, als er mir sagte dass er mich verlassen würde. Er nannte mir keinen Grund, weinte nicht und küsste mich auch nicht zum Abschied. Er ging einfach und ließ mich sprachlos zurück. Und in der Stille der Nacht brach ich zusammen, vor mir tat sich ein riesiges Loch auf und ich trat erneut hinein. Bevor ich Aiden kennenlernte war mir dieses Loch vertraut, jahrelang begleitete es mich. Nun war es wieder da, größer und schwärzer.“

Damit beginnt alles. Damit beginnt die Geschichte von Emma, die nie wirklich aufgehört hat Aiden zu lieben. Und von Aiden, der nach Jahren der Schwärze wieder auftaucht und sich nach Emma sehnt. Eine sehr intensive Liebesgeschichte nimmt ihren Lauf. Und es könnte alles so schön sein, wenn Emmas Vater nicht wäre. Der, seit dem Tod seiner Frau, in seiner eigenen Welt lebt. Die hauptsächlich aus Gewalt und Drogen besteht. Und aus dem Hass zur eigenen Tochter, weil sie ihrer Mutter so ähnlich sieht. Er geht weit über den Hass hinaus und lässt Emma jeden Tag aufs Neue spüren wie unwillkommen sie daheim ist. Ein Strudel aus Gewalt, Missbrauch und Erniedrigung füllt Emmas Leben aus. Und sie schafft es nicht da raus zu kommen, nicht ohne Hilfe. Gut dass Aiden wieder da ist.

Ich habe sehr viel Herz in dieses Buch gesteckt, ein wenig verarbeitet und viele Tränen verloren beim schreiben. Ich hoffe inständig dass es, wenn es veröffentlicht wird, Leute mitreißen kann!

Bis zum nächsten Mal 🙂

Leben.

Wir sehen das Leben vor lauter Leben nicht mehr.

Da ist eine Chance, die du ergreifen könntest, wenn deine Angst dir nicht im Weg stehen würde. Mal wieder! Mal wieder hast du ‚Nein‘ gesagt. Zum neuen Job, zum Umzug, zum Leute kennen lernen, zur Liebe. Warum tust du dir das selber an? Warum stehst du dir nur so sehr selbst im Weg?

Die Angst lähmt dich. Und dann ist da noch deine Trägheit. Denn Abends alleine ist es definitiv ruhiger, ungefährlicher. Aber auch langweilig. Dein Job den du eigentlich hasst ist eine Basic, für dich und dein Konto. Aber wirklich Karriere machen wirst du nie, denn du stagnierst. Klar ist es ein sicheres Ding, aber du wirst nie Abenteuer erleben. Dein Freund ist da, aber eigentlich nicht aus Liebe. Sondern weil es bequem ist, eine sichere Sache. Nettes Haus, nette Nachbarn, nettes Leben. Mit mehr Worten lässt sich dein Leben nämlich nicht beschreiben. Ist alles ganz nett hier. Und nett ist der kleine Bruder von beschissen.
Du brichst nie aus, lässt dich nie fallen, traust die nie!
Und du hasst dich ein bisschen dafür, aber hey, nicht so sehr dass du es ändern magst. Du lebst, aber bist bereits am Ende angekommen. Was ist aus deinen Wünschen geworden einen Laden zu eröffnen? Kinder zu unterrichten? Ein Buch zu schreiben? Den Marathon zu laufen? Im Ausland zu leben? Das teuerste Hotelzimmer zu mieten und Party dadrin zu machen? Du bewegst dich, aber rührst dich nicht.

Spring endlich!
Mach es! Steh dir nicht mehr selbst so im Weg. Lass dich ganz darauf ein. Küdige deine Wohnung, beende die Sache mit dem Mann, hau dein Geld für einen Urlaub nur für dich auf den Kopf. Lebe! Die Zeit rast nur so dahin. Später wirst du da sitzen, deine wunderschönen Enkelkinder spielen vor eurem Haus, und das kleine Mädchen wird dich fragen: „Oma, würdest du etwas ändern, wenn du es könntest?“ Und du wirst lügen um sie nicht unglücklich zu machen. Aber innerlich wird alles in dir schreien „JA, verdammt. JA ALLES!“ Und dann wirst du es bereuen. Dass du dein Leben so gelebt hast wie du es nie wolltest. Dass du nie auf die Nachricht deiner großen Liebe geantwortet hast, dass du nie abgehauen bist, dass du nie gesprungen bist. Du stirbst, dabei warst du schon lange tot.

Wie sehen das Leben vor lauter Leben nicht mehr.